Theo's Tipp im Juli

Liebe Gartenfreunde.

Auch der Juni war bei uns sehr trocken. Nur heftige Gewitter brachten etwas Regen. Zum Ende des Monats wurde es kälter und regnerisch.

Wenn ich mich im Freundeskreis umschaue, wird „Smart Garden“ ein immer wichtigeres Thema.

„Smart Garden“ ist abgeleitet von „Smart Home“. Bei Smart Home geht es um die elektronische Steuerung des Hauses, meistens mit Hilfe von Smartphones. An erster Stelle steht das Thema Sicherheit oder Steuerung der Heizung.

Im Garten setzt „Smart Garden“ den Schwerpunkt auf Bewässerung und Rasenmähen. Das Rasenmähen mit Mährobotern ist zu einem Riesenthema geworden, welches der Branche große Umsatzzuwächse beschert. Mähroboter werden angeschafft, obwohl der alte Rasenmäher noch gut funktioniert.

Für den das Mähen nicht zu seinen sportlichen Betätigungen zählt, hat der Mähroboter seine Vorteile. Die Technik ist inzwischen ausgereift und die Geräte sind sehr leise. Auch die Qualität des Rasens verbessert sich durch die regelmäßige Befahrung. Da das Schnittgut auf dem Rasen verbleibt, muss die Düngung angepasst werden. Das Schnittgut zersetzt sich und setzt Nährstoffe frei, die angerechnet werden müssen. Um es einfacher zu machen, gibt es inzwischen Spezialdünger für diese Rasenflächen. Fragen Sie Ihren Händler vor Ort. Nachteilig ist aus meiner Sicht, dass durch das Verbleiben des Schnittgrüns der Boden „wächst“ und höher wird. Wie schnell das geht, kann man bei der Verlegung des Begrenzungskabels sehen. Es wächst innerhalb von 4 Wochen ein. Nicht gebrauchen können Gartenfreunde den Mähroboter, die zur Gartengestaltung verschachtelte Rasenflächen angelegt haben. Der Mähroboter begrenzt dadurch auch die Möglichkeiten der Gartenplanung. Ich selber mag für mich das Gestaltungselement der Sichtachsen. Dazu nächstes Mal mehr.

Ein weiteres häufig genutztes „Smart Garden“ Instrument wird zur Bewässerung eingesetzt. Wetterapps werden mit Bodenfeuchtigkeitsmessern und Temperaturfühlern kombiniert und steuern komplexe Bewässerungssysteme. Hierdurch wird das eingesetzte Wasser optimal verwertet. Das kann insbesondere auf Balkonen sowie Terrassen mit Kästen und Kübeln interessant sein. Diese Systeme sorgen für die Pflanzen, wenn der Gartenfreund im Urlaub ist.

Auch wenn wir im Sommer sind, müssen wir an den Winter denken. Zumindest die Gartenfreunde, die Ihren Kamin oder Küchenofen mit Holz heizen. Jetzt ist die optimale Zeit Holz zu kaufen. Das Holz kann noch weiter durchtrocken. Das hat immense Vorteile, denn Holz mit einem Wassergehalt von 25% hat einen Energiewert von 3,4 KWh/kg und Holz mit einem Wassergehalt von 20% hat einen Energiewert von 4,0 kWh/kg. Für alle Holzkäufer hier noch Informationen, wie die unterschiedlichen Bezeichnungen wie Raummeter, Festmeter und Schüttraummeter in Verbindung stehen. Der Festmeter Holz ist das Volumen des Holzstammes. Wird dieses jetzt gespalten und ordentlich gestapelt, spricht man vom Raummeter. Wird gespaltenes Holz auf einen Haufen geschüttet, spricht man von Schüttraummeter. Aus 1 Festmeter Holz werden 1,4 Raummeter Holz und 2 Schüttraummeter Holz. Das ist wichtig zu wissen, wenn Preise angeboten werden, damit nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Holz ist ein Naturstoff, in dem die Sonnenenergie gespeichert ist. Holz aus Buche, Esche und Eiche haben den höchsten Brennwert, wobei die Eiche ein Jahr länger trocknen muss. Aber auch andere Holzsorten müssen nicht schlecht sein. Der ganze Alpenraum heizt seit Generationen mit Nadelholz.

Am besten lagert man Holz von oben trocken, von unten nicht direkt auf dem Boden und so, dass der Wind durch den Stapel gehen kann.

Und bei der ganzen Arbeit im Garten das Genießen nicht vergessen. Jetzt kann man abends lange im Garten sitzen. Ich warte dann gerne auf die Dämmerung und tolle Sonnenuntergänge. Ich habe auch Fledermäuse, die ich gerne gegen den späten Abendhimmel als Flugakrobaten beobachte. Das sind tolle Flieger.

Euer Theo

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