Theo's Tipp im März

Liebe Gartenfreunde.

der 1. März ist der meteorologische Frühlingsanfang. Passend hierzu soll das Wetter wärmer werden. Der kalendarische Frühlingsanfang ist allerdings erst am 21. März. Dann unterscheidet man noch den phänologischen Frühlingsanfang, der sich darauf bezieht, wie weit die Pflanzen in der Natur sind (Beispiel Forsythie s.u.).

Wir freuen uns, weil jetzt im Garten wieder richtig was zu tun ist. Die Muskulatur wird angeregt. Die frische Luft und insbesondere die Arbeit im Tageslicht sorgen für Wohlbefinden (Das Licht hilft bei der Vitamin D Produktion des menschlichen Körpers und vertreibt trübe Stimmungen).

Ich fange erstmal mit dem Aufräumen an. Dort liegen noch Blätter und werden zusammengefegt. Zweige, die der letzte Sturm heruntergeholt hat, müssen beseitigt werden. Mein Steinweg ist glatt und rutschig vom Moss und wird gereinigt. Hierfür gibt es auch die passenden schonenden Reinigungsmittel. Auch die Gartenhütte wird einmal komplett ausgeräumt und gereinigt. Dabei habe ich alle Geräte in der Hand und kann die Funktionalität prüfen. Ich weiß, dass noch ein Spatenstiel ausgetauscht werden muss. Auch meine Hacke ist nicht mehr die Beste. Hier werde ich mir eine schöne geschmiedete „made in germany“ gönnen. Spannend dabei finde ich, dass jede Region Deutschlands seine eigenen Hakenformen entwickelt haben. So gibt es die Rheinische Hacke, die Ulmer Hacke usw.. Genauso wie bei den Schaufeln (Oldenburger-, Frankfurter- und Bayrische Form). Wichtig ist die Länge des Stiels, damit lange Menschen nicht in ergonomisch schlechter Lage arbeiten müssen.

Gutes, funktionierendes Werkzeug ist für mich eine Hauptvoraus-setzung, um mit Freude im Garten zu arbeiten. Wer mit einem rostigen Spaten umgraben muss, weiß was ich meine. Hier ein Tipp: Ich pflege meinen Spaten mit Pflanzenöl aus der Küche, damit er nicht rostet und ich mir keine Mineralöle in den guten Gartenboden hole.

Der März ist auch eine gute Zeit zum Rückschnitt. Mein Hochbeet am Grillplatz ist mit Kräutern bepflanzt. Hier werden Thymian und Lorbeer kräftig zurückgeschnitten, damit die Pflanzen nicht komplett verholzen und ich auch bei nächsten Grillen die passenden Kräuter griffbereit habe. Öfterblühende Beetrosen sollte man erst nach der Forsythien Blüte zurückschneiden. Die Forsythie ist hier die Zeigerpflanze, wie weit die Natur sich entwickelt hat.
Es gibt interessante neue Trends für den Gemüsegarten. Spargelpflanzen sind beliebt. Pro Pflanze kann man 1 kg Spargel ab dem nächsten Jahr ernten. Die Pflanzen halten dann ca. 10-12 Jahre. Ich empfehle für schwere Böden den Grünspargel.

Jetzt ist es Zeit, sich um den Rasen zu kümmern. Wer möchte, sollte vertikutieren. Hier den Vertikutierer nicht als Fräse missbrauchen. Der Boden wird nur fein angekratzt und so das Moss entfernt.

Meiner Erfahrung nach ist die Hauptursache für Moos zu kurzes Mähen im Sommer. Alle Pflanzen konkurrieren miteinander um Licht, Nährstoffe, Wasser und Luft. Die Bedürfnisse sind unterschiedlich. Wenn jetzt der Rasen (Stufe 3 beim Mähen) etwas länger ist, beschattet er das Moss. Durch die längeren Halme kann mehr Photosynthese betrieben werden. Das Gras wird durch pflanzenbauliche Maßnahmen bevorzugt und das Moos benachteiligt. Ähnlich ist auch die Kalkung zu sehen, weil Moss Kalk nicht gut verträgt und der Rasen diesen besonders mag. Dasselbe gilt auch für die stickstoffbetonte Düngung des Rasens.

Und nicht vergessen, den Garten auch mal genießen. Wie schön ist es auf ein neu gestaltetes Beet zurück zu schauen.

Euer Theo

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